Arbeitsfelder · Prozesse & Ressourcen
Prozesse schlanker machen,
Ressourcen sinnvoller einsetzen.
Viele Verbesserungsprojekte scheitern, weil die eigentlichen Ursachen nicht sichtbar sind. Materialverluste, Abstimmungsschleifen, Engpässe an denselben Stellen: Das sind Zeichen von ungelösten Widersprüchen im System.
Eine systematische Prozessanalyse der TRIZ-Methodik machen diese Widersprüche sichtbar und lösbar, ohne dass mehr Aufwand erforderlich wird.
Typische Situation
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Ressourcen versickern in Prozessen, die niemand wirklich hinterfragt hat.
Materialverluste, Energieverschwendung, gebundene Kapazitäten: oft seit Jahren akzeptiert, weil die Lösung nie greifbar war. Die Kosten sind bekannt, die Ursache nicht.
Verbesserungen scheitern an Zielkonflikten.
Eine Stellschraube drehen macht woanders etwas schlechter: Schneller produzieren bedeutet oft mehr Ausschuss, günstiger bedeutet mehr Nacharbeit anderswo. Solange die Widersprüche im System nicht gelöst sind, bleibt alles beim Alten.
Die einfachste Lösung ist bereits im System vorhanden, nur nicht sichtbar.
TRIZ zeigt: Viele Prozesse enthalten ungenutzte Ressourcen, die eine Funktion übernehmen könnten, ohne dass neue Komponenten oder zusätzlicher Aufwand nötig wären.
Der Ansatz
Zwei Methoden, die sich gegenseitig verstärken.
Ressourceneffizienz und TRIZ ergänzen sich außergewöhnlich gut. Methoden wie Wertstrom- und Verschwendungsanalysen machen sichtbar, wo Materialien, Energie und Zeit im Prozess verloren gehen. Die TRIZ-Funktionsanalyse geht einen Schritt weiter: Sie zeigt, welche Funktionen im System wirklich gebraucht werden, welche fehlen, welche sich widersprechen, und wie sich Zielkonflikte systematisch auflösen lassen.
Das Ergebnis ist ein neuer Blick auf den Prozess selbst: schlanker, ressourcenschonender, mit weniger Reibung. Und die Erkenntnis, dass die Lösungen meistens schon drin stecken.
Wie ich arbeite
Vom Verlust zur Lösung: systematisch.
Der Weg führt von der Bestandsaufnahme über die Analyse bis zur konkreten Lösung. Dabei arbeite ich immer mit den Menschen, die den Prozess aus der täglichen Arbeit kennen.
Prozessaufnahme und Verlustanalyse
Gemeinsam schauen wir uns den Prozess so an, wie er wirklich läuft, nicht wie er auf dem Papier steht. Mithilfe von Stoffstromanalyse und Wertstromanalyse erfassen wir, wo Materialien, Energie und Hilfsstoffe in den Prozess eintreten und wie sie ihn verlassen: als Produkt, als Abfall oder als unsichtbarer Verlust. Die Verschwendungsanalyse macht nicht-wertschöpfende Tätigkeiten sichtbar: Wartezeiten, Überproduktion, unnötige Transportwege.
TRIZ-Funktionsanalyse
Die Funktionsanalyse bildet alle Komponenten des Prozesses und ihre Wechselwirkungen ab: nützliche, schädliche und fehlende Funktionen. So werden Widersprüche sichtbar, die sich in der Praxis als unlösbar angefühlt haben. Erst wenn der Widerspruch präzise benannt ist, lässt er sich systematisch auflösen.
Lösungsraum erarbeiten
TRIZ-Prinzipien und die Idee der idealen Endlösung öffnen einen Raum für Lösungen, die sonst nicht entstehen würden. Trimming, das gezielte Vereinfachen von Prozessschritten, und die Nutzung bereits vorhandener Ressourcen im System führen oft zu verblüffend einfachen Ergebnissen.
Umsetzung und Kompetenzaufbau
Die besten Lösungen entstehen, wenn die Teams, die mit dem Prozess arbeiten, das methodische Denken selbst übernehmen. Ich begleite die Umsetzung und baue, wo gewünscht, die interne Kompetenz auf, damit die nächste Fragestellung selbstständig bearbeitet werden kann.
Aus der Praxis
Eine zukunftsorientierte Logistiklösung für ein Stammwerk war gesucht
Ein großes Kundenunternehmen litt an einem zu langsamen internen Logistikprozess. Viele bauliche Veränderungen hatten über die vergangenen Jahre räumliche Engpass-Situationen geschaffen, die eine just-in-time-Belieferung direkt an die Produktionsmaschinen unmöglich machten. Dennoch sollten zukunftsgerechte Lösungen her und ein kleines Team wurde mit der Konzeptentwicklung beauftragt.
Nachdem ich mir ein Bild der Ausgangslage und der Ziel- und Bewertungskriterien für die Wunschlösung gemacht hatte, legten wir mit einem kleinen Team los. Mit TRIZ, Kreativtechniken, Fantasiereisen und Proptotypenbauten eroberte das Team mit neuen Ideen u.a. für innovative Transportmobile und LKW-Ausführungen eine Herausforderung nach der anderen.
Schließlich probten wir das Storytelling vor der Geschäftsführung mit Argumentation und Bildsprache.
Rückmeldung des Kunden
„Barbara, du hast uns so geholfen und stell dir vor: unser Projekt soll jetzt als Blaupause gleich weitergenutzt werden, weil wir so gute Ergebnisse erreicht haben.“
